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Hinter den Mauern der Schmiede schlummern Elfen

Zum Auftakt der Reihe „Das alte Dorf neu entdecken“ hat Blumenelfe Earwen Geschichten von Waldkönigen und Wiesenfeen erzählt. Was verbirgt sich wohl hinter den dicken Mauern der Alten Schmiede? Sind es womoglich Elfen und Kobolde? Die lockte Märchenerzählerin Gudrun Bildau am Samstagnachmittag hervor. Vor den Gemäuern der Alten Schmiede türmen sich Strohballen. Die Kinder begutachten sie ausführlich – laden die Ballen doch zum Toben ein. Doch plötzlich nähert sich eine Gestalt mit goldbestäubten Elfenohren, Blüten im Haar und in einem Prinzessinnenkleid aus dunkelrotem Samt. Gudrun Bildau – oder Earwen, wie sie sich nennt – schient wie aus einem Märchen hervorgezaubert. Wenn sie ihre kleinen Gäste begrüßt, bekommt so manches Kind große Augen. Schließlich steht es einer leibhaftigen Blumenelfe gegenüber. Mit dabei hat diese ihren kleinen Freund, den Puppenkobold Olo, der sich bestens mit den Kindern unterhält. Dann öffnet Earwen ihr dickes Märchenbuch und beginnt vorzulesen.

Alle Erzählungen schreibt Gudrun Bildau selbst. Besonders gerne mag sie Naturmärchen, in denen ihre großen Helden Kleintiere aus den Wiesen und Wäldern sind. Auch Elfen und Kobolde dürfen natürlich nicht fehlen. Für ihre Gäste im alten Dorf hat sie sich die Geschichte vom „Waldprinzen“ ausgedacht. Timor, vom Stande her Waldkönigssohn, misst nur eine Handbreit Höhe. Sein Mut jedoch ist weitaus größer. Um seine Liebe, die kleine Elfenkönigin in der lilafarbenen Distel, vor der bösen Wiesenfee zu bewahren, kämpft der kleine Kobold tapfer. Schließlich hat die gemeine Fee alle Blütenblätter dafür verbraucht, sich ihre Kleider zu schneidern. Blütenlos wurden daraufhin Wald und Wiesen, farblos und traurig. Timor jedoch gelingt es, die böse Fee mit einem Disteldorn zu erstechen. Damit rettet er seine Liebe und erweckt Wald und Wiese zu neuem Leben. Mit Timors Hochzeit endet das Märchen. Gudrun Bildau schlägt das Buch zu und holt die Kinder zurück aus dem Elfenwald auf ihre Strohballen vor der Alten Schmiede. Als Andenken an den Ausflug in die Fantasiewelt zaubert sie für jedes Kind ein Luftballontier.

Kornwestheimer Zeitung - Kathrin Volpert



Spitze Elfenohren, ein grünes Gewand und ein großes, schweres Buch in der Hand

Spitze Elfenohren, ein grünes Gewand und ein großes, schweres Buch in der Hand: So begrüßte Märchenerzählerin Gudrun Bildau alle großen und kleinen Besucher des Märchenzeltes auf dem Ludwigsplatz. Dieses erfreute sich sehr großer Beliebtheit, denn neben den Märchen gab es hier auch noch die Möglichkeit sich in ein echtes Fabelwesen verwandeln zu lassen [..] Darmstadt Citymarketing 2008.

'Leuchtzipfel, Märchen und Laternenbasteln'
„Darmstadt, ein Wintermärchen“.

City-Marketing legt den Schwerpunkt des letzten verkaufsoffenen Sonntags in diesem Jahr auf Aktionen für Kinder. Lautes Gänsegeschnatter mischt sich unter klassische Geigenmelodien des Bläserquintetts der Akademie für Tonkunst, während die kleine Fee Wintermärchen für die Kleinsten vorliest. Die Märchenstunde mit Gudrun Bildau aus Ludwigsburg ist ein wahrer Kindermagnet. Neben einer kleinen Schminkstube dürfen die Kids auch eifrig ihre Basteltalente erproben. Unter dem Motto „Darmstadt, ein Wintermärchen“ veranstaltete die Darmstädter City-Marketing den letzten verkaufsoffenen Sonntag dieses Jahres in der Innenstadt. Kern sind dabei die abwechslungsreichen Kinderprogramme, die vor allem junge Familien ansprechen sollen [..] Echo Online 2007.



Märchentage Stuttgart Hofen mit Gudrun Bildau - Märchen unterm Regenbogen   Märchentage Stuttgart Hofen mit Gudrun Bildau - Märchen unterm Regenbogen
Wolfgang Zwinz vom Bürgerverein Hofen schrieb:
Liebe Frau Bildau, nochmals ganz herzlichen Dank für die wunderbare Gestaltung des Märchennachmittags. Ich bin mir sicher, dass Sie sehr vielen Kindern und so manchem Erwachsenen eine große Freude bereitet haben. Beste Grüße aus Hofen - Wolfgang Zwinz



'Die Märchen purzeln aus mir raus'
Ludwigsburger Kreiszeitung

Kindergeburtstag, Märchen und Kinderschminken.

Gestatten, der Kobold Murgel von Grünstein alias Gudrun Bildau.

„Die Märchen purzeln aus mir raus“. Gudrun Bildau schreibt und
liest eigene Geschichten für Kinder.

Als Kobold, Elfe, Nomade oder ägyptische Prinzessin – mit selbst geschriebenen Märchen bezaubert Gudrun Bildau die Kinder. Denn die Kornwestheimerin erzählt ihre Geschichten nicht nur, sondern erschafft eine eigene, liebevolle Traumwelt.

„Ich bin ein Fabelwesen“, sagt das grüne Wesen überzeugt, das da im liebevoll dekorierten Wohnzimmer auf einem Stuhl hockt, und fast möchte man es glauben. Denn nicht nur trägt Gudrun Bildau glitzernde Spitzohren, einen äußerst kleidsamen Blumenkranz auf dem Kopf und braune Filzschuhe, deren Spitzen gen Himmel zeigen. Wie ein leibhaftiger Kobold springt sie durch ihre Wohnung, und dann das sprudelnde Kichern: Hier hat ein Mensch seine Berufung gefunden.

Denn die 46-Jährige ist seit drei Jahren in der Region unterwegs, um ihre eigenen Märchen zu erzählen. Zu Kindergeburtstagen etwa kommt sie dann als Kobold, Elfe oder Nomade, je nachdem, welches ihrer zwölf Märchen ausgewählt wurde. Da streiten zwei Himalayagipfel um das Größte und Stärkste der Welt, wird ein ägyptisches Mädchen verwünscht, bekommen Schneemänner ein Kind und Marienkäfer Punkte, streiten sich Mond und Sonne oder macht sich Karl, der Regenwurm, auf, sein Junggesellendasein zu beenden.

Ohne strenge Moral. „Ich möchte, dass die Kinder etwas lernen“, sagt Gudrun Bildau, die gerne auf den Namen Murgel von Grünstein hört. Unschwer, ihre Lieblingsfarbe zu erraten. Doch sind die liebevoll gestalteten Bücher, die bei jeder Vorlesung durch bunte Dekorationen, Klangschale und Zauberdinge ergänzt werden, nicht überfrachtet. Und die Moral der Geschicht’ fehlt sowieso, auch wenn die Autorin, im Hauptberuf Büroangestellte, auf Botschaften achtet: „Ich habe offene Anfänge und Enden.“ So sitzt etwa die Erdkröte aus „Frida, die Weinbergschnecke“ am Ende „überglücklich auf ihrem dicken Zauberbuch und betrachtete ihr Spiegelbild in der schimmernden Glasscherbe“.

Repertoire erweitert. Märchen habe sie schon immer geschrieben, bekennt Bildau („Die purzeln so aus mir raus“); professionell hat sie ihr Kobolddasein aber erst 2003 aufgenommen, nachdem sie aus dem Stegreif einmal 60 Kinder bei einem Fest schminkte. Das gehört jetzt ebenso zu ihrem Repertoire wie das Modellieren mit Luftballons. Auch eine Homepage www.maerchen-unterm-regenbogen.de gehört dazu.

Grün verschwindet in Grün. Wenn es ginge, bekennt sie, würde sie sich beruflich ganz in die Kobold- und Elfenwelt begeben: „Da kann ich mich verwirklichen“. Dann hüpft sie kichernd in den Garten hinunter. Grün verschwindet in Grün. Weg ist sie.

Ludwigsburger Kreiszeitung – 18. November 2006-12-01.
Bericht von Janna Werner, Foto Richard Zeller.

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